Pressemitteilung: Prominente aus Gesellschaft und Politik rufen die Thüringerinnen und Thüringer auf: Am 9. November auf dem Domplatz ein Zeichen setzen

Immer mehr Prominente aus Gesellschaft und Politik in Thüringen rufen die Thüringerinnen und Thüringer dazu auf, am 9. November auf dem Erfurter Domplatz ein deutliches Zeichen für Toleranz und Mitmenschlichkeit zu setzen. Zu den 218 Erstunterzeichnern des Bündnis-Aufrufes Mitmenschlich in Thüringen haben sich bis jetzt weitere 330 gesellt, die mit ihrem Namen hinter dem Anliegen des Bündnisses stehen, für Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit in Thüringen einzustehen. Den Aufruf unterzeichnet haben auch Prof. Dr. Volkhard Knigge, der Direktor der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Carsten Nöthling, der Geschäftsführer des Landesverbandes des Kinderschutzbundes, Stefan Fink, der Vorsitzende des Thüringer Apothekerverbandes sowie zahlreiche Kommunalpolitiker aus ganz Thüringen sowie Aktive aus Bündnissen gegen Rechts und Thüringer Flüchtlingsinitiativen. Die Gesamtzahl beläuft sich mit Stand Dienstag auf mittlerweile 558. Auch in den sozialen Netzwerken findet das Bündnis große Resonahz. Bei Facebook beispielsweise gibt es nach nur zehn Tagen schon 2104 „Likes“.

Bei der Großveranstaltung am 9. November auf dem Erfurter Domplatz werden Prominente aus Politik und Gesellschaft deutlich machen, warum es gerade jetzt wichtig ist, dass aus Thüringen heraus ein solches Signal in die Öffentlichkeit in Bund und Land geht. Aber auch Geflüchtete und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden zu Wort kommen. Außerdem spielen bekannte Thüringer Bands wie die Nerly Big Band feat. Jürgen Kerth und die Music Academy Erfurt. Das Vorprogramm beginnt am 9. November bereits um 17 Uhr, das Hauptprogramm startet dann ab 18 Uhr.

Viele Prominente werden kurze Statements abgeben. Reden werden bei der Veranstaltung der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde, Prof. Dr. Reinhard Schramm, der katholische Bischof Ulrich Neymeyr, Diethard Kamm für die Evangelische Kirche Mitteldeutschland, für die Muslime in Thüringen der Iman Said Arif als Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat KdöR, für die Geflüchteten Salma Alarja, die mit Ehemann und drei Kindern aus Syrien geflüchtet ist, der Vorsitzende der LIGA der Sozialverbände, Reinhard Müller, Romy Arnold für die Thüringer Bündnisse, Initiativen und Netzwerke gegen Rechts, der stellv. Vorsitzende des DGB Bezirks Hessen-Thüringen, Sandro Witt, der Geschäftsführer des Verbandes der Wirtschaft Thüringen, Stephan Fauth, der Präsident des Thüringer Landtags, Christian Carius und der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Das breite gesellschaftliche Bündnis wird getragen unter anderem von Sozialverbänden, Arbeitgebern, Gewerkschaften, evangelischer und katholischer Kirche, jüdischer Landesgemeinde und muslimischer Gemeinde, Linke Grüne, SPD, Landes- und Kommunalpolitikern, Bürgerbündnissen, die Konferenz Thüringer Studierendenschaften, der Landesschülervertretung, dem Landessportbund, dem Landesfeuerwehrverband und dem Landesjugendring.

Zu den Erstunterzeichnern gehörten beispielsweise der Bischof Ulrich Neymeyr für die katholische und Landesbischöfin Ilse Junkermann für die evangelische Kirche, Professor Reinhard Schramm für die jüdische Landesgemeinde, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, zahlreiche Landesminister, Katrin Göring-Eckardt, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Peter Gösel, Präsident des Landessportbundes, Stephan Fauth für den Verband der Wirtschaft Thüringens, Sandro Witt für den DGB, Guy Montavon, der Generalintendant des Erfurter Theaters, Reinhard Müller für die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, Lars Oschmann fü den Thüringer Feuerwehrverband, die Oberbürgermeister von Erfurt und Jena, Andreas Bausewein und Albrecht Schröter.

Veröffentlicht am Di, 11/03/2015 - 18:09